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MAARTEN ARTS
GRUNDTECHNIKEN UND POSITIONSSPIEL |
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| Maarten Arts arbeitete lange Jahre als Profitorwarttrainer in der holländischen Ehrendivision
beim FC Utrecht. Maarten Arts ist in Deutschland bereits bekannt durch die Organisation
der Uhlsport-Challenge und der früheren Reusch-Talent-Trainings. |
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Arts eröffnete den Seminartag von safehands mit einem Vortrag und einer anschließenden
Praxiseinheit. "Zwei sehr wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Torwartspiel sind eine
ausgereifte Grundtechnik und das richtige Stellungsspiel", beschreibt Maarten Arts. Um diese
beiden Themen baute Arts seinen theoretischen Vortrag und den Praxisteil auf. Bei den
Grundtechniken beschreibt der Torwarttrainer die Bedeutung der richtigen Grundstellung.
"Die Grundstellung ist immer entscheidend, wie schnell ich zum Ball komme", erläutert Arts
die Bedeutung der Grundstellung. |
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| Bei der klassischen Grundstellung hält der Torhüter die Arme und Hände neben den Beinen.
Die Handflächen sind geöffnet. Arts betont, dass diese Stellung nicht optimal sei. Für ihn sei
es wichtig, dass die Arme immer vor dem Körper seien, die Handflächen nicht zum Spielfeld
zeigen würden, und dass die Hände sich auf Kniehöhe befänden. Dabei legt der Torhüter
besonderes Augenmerk darauf, dass der Körperschwerpunkt immer vorne liegen sollte. Die
oben beschriebene klassische Form verleitet den Torhüter oftmals in Rücklage zu kommen. "Wenn der Torhüter in Rücklage gerät, hat er weniger Möglichkeiten, die optimale Bewegung
zur Abwehr des Balles auszuführen", erklärt Arts. Weiteres Merkmal dieser Grundtechnik
ist, dass der Torhüter mit gestreckten Armen den Ball fängt. Bei starken Schüssen wird durch
ein Nachuntenführen des Handgelenks der gefangene Ball gedämpft und abgewehrt. Zudem
zeigte Arts anhand von Videoclips seiner in wenigen Wochen erscheinenden neuen DVD
wie die Technik der von ihm trainierten Torhüter erlernt werden kann. |
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| Weiter ging Arts auf die Technik des Fallens bei flachen Bällen ein. Auch hier demonstrierte
Arts diese Technik mit Hilfe von Videoclips und im Rahmen der späteren Praxisdemonstration auf dem Platz. Bei dieser Falltechnik fordert Arts von den Torhütern,
dass der Unterarm der Seite, auf die der Torhüter den Ball abwehrt, immer gestreckt wird.
Dadurch verhindert der Torhüter, dass der Ball zwischen Ellenbogen und Körperseite ins Tor
durchrutschen kann. Zudem wird der Torhüter immer gezwungen, die optimale Streckung des
Armes durchzuführen und somit die weiteste Streckung des Armes zu erreichen. Besonders
bei flachen Bällen in die Ecke kann der Torhüter dadurch schwierige Bälle entschärfen. Etwas
kontrovers wurde dabei die Empfehlung Arts' von den Zuhörern diskutiert, dass der Torhüter
nicht mehr mit beiden Händen zum Ball gehen sollte, sondern eine Kontrolle des Balles mit
der anderen Hand gemacht werden sollte. "Ich bin mir nicht sicher, ob der Torhüter immer die
beste Kontrolle über den Ball bei dieser Fallbewegung haben wird", beschreibt ein Teilnehmer seine Überlegungen zu dieser Technik. |
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| Zum Abschluss seines Vortrags diskutierte Arts das optimierte Stellungsspiel des Torhüters.
Arts betont, dass es für den Torhüter nicht immer Sinn machen würde, wenn der Winkel bei
Schüssen zu stark verkürzt wird. "Wenn ich etwas tiefer stehe, habe ich unter Umständen
mehr Zeit, um noch reagieren zu können", erklärt Arts den Zuhörern. Anhand von
Spielausschnitten des Utrechter Torhüters und der holländischen Nummer drei, Michel Form,
verdeutlicht Arts seine These. In der anschließenden Übungseinheit auf dem Platz zeigte
Arts den Teilnehmern anhand von Trainingseinheiten, wie das Stellungsspiel bewusst
verändert werden kann. |
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